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Unsere Besucher ab 21.09.2008
(+ 3.578 ab 1.05.2006)
1.11.2008 in Ehringshausen
Hier mischte der VEMuK mit:
Das war eine große Sache!!
Blatt "VEMuK-Termine" aufrufen!
So sieht unser Vereins- Logo aus!

 

 
 
VEMUK-Kontakt:  Sofern nicht eine bestimmte eMail-Adresse angeklickt wird, führt der Hinweis "VEMUK-Kontakt" direkt zur 1. Vorsitzenden Marlit Hoffmann. Dann dürfen Sie allerdings die weitere Nachricht in der eMail nicht vergessen! Wenn der PC läuft, wird täglich der Posteingang bearbeitet!

 

01.05.2010: Über 5.700 Besucher haben in den vier Jahren seit dem 1.5.2006 unsere Homepage besucht! Darüber freut sich der Webmäächer sehr!



Letzte Aktualisierung: 26.07.2010 :

 

Irgendwie läuft die Zeit schneller als sonst. Aber der Webmäächer bemüht sich, den Anschluss an das Vereinsgeschehen wieder zu kriegen. Es gibt ja so viel nachzutragen!


Neues gibt's unter "VEMuK aktuell" (Rheinfahrt und Mundartmatinee) und "Mitglieder aktuell" (neues Buch von unserem Vize Manfred Anschütz)


Liebe Besucher unsere Homepage!

Herzlich willkommen!

Wenn man die Ohren aufmacht:  Es ist doch erstaunlich, wie viele Menschen oft und gerne sich noch in Mundart unterhalten. Und das ist schön so. Hört doch mal etwas genauer hin!

Heute hat uns unsere liebe Christel ein uraltes Buch (1895) über deutsche Mundarten -Niederdeutsch- gegeben. Herzlichen Dank, Christel und Jupp!

Und da möchte ich hier ein Zitat von keinem Geringeren als Altmeister Goethe anführen:

Jede Provinz liebt ihren Dialekt; denn er ist eigentlich das Element, in dem die Seele ihren Atem schöpft.

Das können unsere VEMuK-Mundartdichter und -sänger aus eigener Erfahrung bestätigen.

_Euer Webmäächer__________________________

Gefunden in: Heinz-Eugen Schramm, "Schwäbische Musenküsse"1972, erschienen bei Verlag Weidlich, Frankfurt, ISBN 3-8035-0559-3

"Mundart und Dichtung

Mundartdichtung ist von Haus aus gegenständlich, wirklichkeitsbezogen. Sie befasst sich vorwiegend mit dem Verhältnis des Menschen zu seiner unmittelbaren Umwelt. Natur und Landschaft im Jahresablauf sind ebenso Gegenstand mundartlicher Dichtung wie alltägliche Begebenheiten und elementare Empfindungen. Rein Gedankliches, theoretisch Abstraktes dagegen lässt sich ohne Anleihen an die Schriftsprache in der Mundart kaum ausdrücken. Das gilt allgemein, nicht nur für den schwäbischen Sprachraum. Diese vom Sprachlichen her bedingte Wirklichkeits- und Lebensnähe zwingt den Mundartdichter im allgemeinen auch inhaltlich zu starker Zeitgebundenheit. So bewirken nicht zuletzt die sich in unserem Jahrhundert überstürzenden Umwälzungen in allen Lebensbereichen, dass so mancher gut gewählte Vergleich, so manches Bild schon nach weniger Jahrzehnten nicht mehr allgemein, das heißt nicht mehr von allen Generationen verstanden wird, weil die geschilderten Umstände überholt und bestimmte Gegenstände nicht mehr gebräuchlich sind. Die Mundartdichtung wird damit - abgesehen von ihrem literarischen Wert, der im einzelnen natürlich recht verschieden sein kann - zu einer ergiebigen Quelle für den Kulturhistoriker, den Volkskundler, den Sprachwissenschaftler, den Soziologen....


Die Schreibweise

Mundartdichtung sollte laut gelesen werden. Man sollte sie durchs Ohr aufnehmen. Ein Haken ist dabei die Schreibweise, die sich - nicht nur im Schwäbischen - bisher jeder bindenden Übereinkunft entzogen hat. Hier gibt es keine Patentlösung. Da für eine lautgetreue Wiedergabe das allgemeine Alphabet ohnehin nicht ausreicht und die in den Sprachwissenschaften übliche besonderen phonetischen Schriftzeichen dem Durchschnittsleser nicht zuzumuten sind, haben sich die meisten schwäbischen Mundartautoren mehr oder weniger an die hochdeutsche Schreibweise angelehnt. Im Hinblick auf die vorliegende Sammlung ist hierbei jedoch zu bedenken, dass eben diese neuhochdeutsche Orthographie in den letzten zweihundert Jahren stark vereinfachende Veränderungen erfahren hat. Bei aller gebotenen Ehrfurcht vor der gedruckten Überlieferung glaubt der Herausgeber daher, eine gemäßigte Vereinheitlichung der Schreibweise verantworten zu können. Im übrigen geht er davon aus, dass der schwäbische Leser imstande ist, diese "vereinfachte" Schreibweise lautgetreu umzusetzen. Der Nichtschwabe aber wird in die Lage versetzt, wenigstens hinter den Sinn dieser landsmannschaftlich gebundenen Poesie zu kommen...."

 
Sie würden gerne mittelhessische Mundarten HÖREN? Nichts leichter als das:

Bei der Dauerserie des hr4 "PERLEN DER MUNDART" hat der VEMuK kräftig mitgemischt und viele Interpreten gestellt.

So kommen Sie zu einem Mundart-Hörgenuss: Klicken Sie sich durch:  www.hr4.de ... Studios Frequenzen... Gießen... Menschen Mundart und Kultur... Perlen der Mundart... Audios Mundart zum Nachhören... 


Guten Tag!


"...mir freue sich", dass Sie uns, den


Verein zur Erhaltung der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V., VEMuK, Solms (Lahn-Dill-Kreis, Hessen)


im Internet besuchen. Mehr über uns und unsere Ziele und Wünsche erfahren Sie auf der WILLKOMMEN!-Seite.

 

 

Um unseren (und Ihren) Bekanntheits-grad zu erhöhen, nehmen wir gerne einen Link (siehe "Links + Impressum") zu Ihrem Mundart- und Kulturverein auf, und Sie tun dann das ebenfalls. Vielleicht nehmen wir aber auch mal direkten Kontakt auf und werden Freunde!? In 2007 waren wir - siehe VEMuK-Termine - z.B. im Saarland aktiv dabei, in 2005 im Schwabenland.

 

"...nicht geschimpft ist genug gelobt...",


das mag ja manchmal stimmen, hilft aber nicht weiter. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung zu unserem Internetauftritt sagen und vielleicht auch noch Verbessungsvorschläge mitteilen würden (wie es jetzt Frau Dr. Schaumberg von der Lahn-Dill-Akademie zur Einbeziehung der Jugend machte und das zur Einrichtung der Jugendseite ab 15.1.2007 führte).

 

Im Buch "Die besten Anekdoten" habe ich einen richtig erbaulichen Spruch gelesen:


"...Sie ahnen ja nicht, wieviel Lob wir vertragen können"!...

 

Bei der Besichtigung am 2.9.2006 von Schloss Birstein im Vogelsberg sagte uns die Hausherrin, die aus Bayern gebürtige Fürstin von Isenburg-Birstein:

"Hessisch ist die originellste Mundart in Deutschland"!

Das wissen wir, und deshalb sprechen wir ja so gerne auch unsere Mundart!

 

 

Haben Sie was Interessantes zum Veröffentlichen? Wenn Sie uns per eMail Text- oder Bilder-Dateien schicken, könnten wir das innerhalb von Minuten ins Internet stellen. Eine Kürzung oder Überarbeitung bleibt vorbehalten.


 

 

 


 







Verein zur Erhaltung der Mittelhessischen Mundart und Kultur ( VEMuK)