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VEMUK-Kontakt: Sofern nicht eine bestimmte eMail-Adresse angeklickt wird, führt der Hinweis "VEMUK-Kontakt" direkt zur 1. Vorsitzenden Marlit Hoffmann. Dann dürfen Sie allerdings die weitere Nachricht in der eMail nicht vergessen! Wenn der PC läuft, wird täglich der Posteingang bearbeitet!
01.05.2010: Über 5.700 Besucher haben in den vier Jahren seit dem 1.5.2006 unsere Homepage besucht! Darüber freut sich der Webmäächer sehr!
Letzte Aktualisierung: 26.07.2010 :
Irgendwie läuft die Zeit schneller als sonst. Aber der Webmäächer bemüht sich, den Anschluss an das Vereinsgeschehen wieder zu kriegen. Es gibt ja so viel nachzutragen!
Neues gibt's unter "VEMuK aktuell" (Rheinfahrt und Mundartmatinee) und "Mitglieder aktuell" (neues Buch von unserem Vize Manfred Anschütz)
Liebe Besucher unsere Homepage!
Herzlich willkommen!
Wenn man die Ohren aufmacht: Es ist doch erstaunlich, wie viele Menschen oft und gerne sich noch in Mundart unterhalten. Und das ist schön so. Hört doch mal etwas genauer hin!
Heute hat uns unsere liebe Christel ein uraltes Buch (1895) über deutsche Mundarten -Niederdeutsch- gegeben. Herzlichen Dank, Christel und Jupp!
Und da möchte ich hier ein Zitat von keinem Geringeren als Altmeister Goethe anführen:
Jede Provinz liebt ihren Dialekt; denn er ist eigentlich das Element, in dem die Seele ihren Atem schöpft.
Das können unsere VEMuK-Mundartdichter und -sänger aus eigener Erfahrung bestätigen.
_Euer Webmäächer__________________________
Gefunden in: Heinz-Eugen Schramm, "Schwäbische Musenküsse"1972, erschienen bei Verlag Weidlich, Frankfurt, ISBN 3-8035-0559-3 "Mundart und Dichtung Mundartdichtung
ist von Haus aus gegenständlich, wirklichkeitsbezogen. Sie befasst sich
vorwiegend mit dem Verhältnis des Menschen zu seiner unmittelbaren
Umwelt. Natur und Landschaft im Jahresablauf sind ebenso Gegenstand
mundartlicher Dichtung wie alltägliche Begebenheiten und elementare
Empfindungen. Rein Gedankliches, theoretisch Abstraktes dagegen lässt
sich ohne Anleihen an die Schriftsprache in der Mundart kaum
ausdrücken. Das gilt allgemein, nicht nur für den schwäbischen
Sprachraum. Diese vom Sprachlichen her bedingte Wirklichkeits- und
Lebensnähe zwingt den Mundartdichter im allgemeinen auch inhaltlich zu
starker Zeitgebundenheit. So bewirken nicht zuletzt die sich in unserem
Jahrhundert überstürzenden Umwälzungen in allen Lebensbereichen, dass
so mancher gut gewählte Vergleich, so manches Bild schon nach weniger
Jahrzehnten nicht mehr allgemein, das heißt nicht mehr von allen
Generationen verstanden wird, weil die geschilderten Umstände überholt
und bestimmte Gegenstände nicht mehr gebräuchlich sind. Die
Mundartdichtung wird damit - abgesehen von ihrem literarischen Wert,
der im einzelnen natürlich recht verschieden sein kann - zu einer
ergiebigen Quelle für den Kulturhistoriker, den Volkskundler, den
Sprachwissenschaftler, den Soziologen....
Die Schreibweise Mundartdichtung
sollte laut gelesen werden. Man sollte sie durchs Ohr aufnehmen. Ein
Haken ist dabei die Schreibweise, die sich - nicht nur im Schwäbischen
- bisher jeder bindenden Übereinkunft entzogen hat. Hier gibt es keine
Patentlösung. Da für eine lautgetreue Wiedergabe das allgemeine
Alphabet ohnehin nicht ausreicht und die in den Sprachwissenschaften
übliche besonderen phonetischen Schriftzeichen dem Durchschnittsleser
nicht zuzumuten sind, haben sich die meisten schwäbischen
Mundartautoren mehr oder weniger an die hochdeutsche Schreibweise
angelehnt. Im Hinblick auf die vorliegende Sammlung ist hierbei jedoch
zu bedenken, dass eben diese neuhochdeutsche Orthographie in den
letzten zweihundert Jahren stark vereinfachende Veränderungen erfahren
hat. Bei aller gebotenen Ehrfurcht vor der gedruckten Überlieferung
glaubt der Herausgeber daher, eine gemäßigte Vereinheitlichung der
Schreibweise verantworten zu können. Im übrigen geht er davon aus, dass
der schwäbische Leser imstande ist, diese "vereinfachte" Schreibweise
lautgetreu umzusetzen. Der Nichtschwabe aber wird in die Lage versetzt,
wenigstens hinter den Sinn dieser landsmannschaftlich gebundenen Poesie
zu kommen...."
Sie würden gerne mittelhessische Mundarten HÖREN? Nichts leichter als das:
Bei der Dauerserie des hr4 "PERLEN DER MUNDART" hat der VEMuK kräftig mitgemischt und viele Interpreten gestellt.
So kommen Sie zu einem Mundart-Hörgenuss: Klicken Sie sich durch: www.hr4.de ... Studios Frequenzen... Gießen... Menschen Mundart und Kultur... Perlen der Mundart... Audios Mundart zum Nachhören...
Guten Tag!
"...mir freue sich", dass Sie uns, den
Verein zur Erhaltung der mittelhessischen Mundart und Kultur e.V., VEMuK, Solms (Lahn-Dill-Kreis, Hessen)
im Internet besuchen. Mehr über uns und unsere Ziele und Wünsche erfahren Sie auf der WILLKOMMEN!-Seite.
Um unseren (und Ihren) Bekanntheits-grad zu erhöhen, nehmen wir gerne einen Link (siehe "Links + Impressum") zu Ihrem Mundart- und Kulturverein auf, und Sie tun dann das ebenfalls. Vielleicht nehmen wir aber auch mal direkten Kontakt auf und werden Freunde!? In 2007 waren wir - siehe VEMuK-Termine - z.B. im Saarland aktiv dabei, in 2005 im Schwabenland.
"...nicht geschimpft ist genug gelobt...",
das mag ja manchmal stimmen, hilft aber nicht weiter. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn Sie uns Ihre Meinung zu unserem Internetauftritt sagen und vielleicht auch noch Verbessungsvorschläge mitteilen würden (wie es jetzt Frau Dr. Schaumberg von der Lahn-Dill-Akademie zur Einbeziehung der Jugend machte und das zur Einrichtung der Jugendseite ab 15.1.2007 führte).
Im Buch "Die besten Anekdoten" habe ich einen richtig erbaulichen Spruch gelesen:
"...Sie ahnen ja nicht, wieviel Lob wir vertragen können"!...
Bei der Besichtigung am 2.9.2006 von Schloss Birstein im Vogelsberg sagte uns die Hausherrin, die aus Bayern gebürtige Fürstin von Isenburg-Birstein:
"Hessisch ist die originellste Mundart in Deutschland"!
Das wissen wir, und deshalb sprechen wir ja so gerne auch unsere Mundart!
Haben Sie was Interessantes zum Veröffentlichen? Wenn Sie uns per eMail Text- oder Bilder-Dateien schicken, könnten wir das innerhalb von Minuten ins Internet stellen. Eine Kürzung oder Überarbeitung bleibt vorbehalten. |
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